Sie sind seit 20. September 2008 neuer Obmann des Käsesommeliervereins. Haben Sie schon eine Vorstellung, wie Sie Ihr Amt gestalten wollen?
Zunächst möchte ich meinem Vorgänger Johann Grubhofer ein Kompliment für seine tolle Arbeit aussprechen. Er hat in den vergangenen Jahren einen wirklich guten Job gemacht, darauf möchte ich aufbauen.
Was genau zählt denn zu Ihren Aufgaben?
Vor allem die Repräsentanz des Vereins nach außen. Intern ist es die Koordinierung der Arbeitsgruppen, zu der etwa die Betreuung der Vereins-Webseite (www.kaesesommelier.at) oder unsere Erfahrungsgruppen (ERFA) gehören. Diese dient zur Weiterbildung in der Gastronomie und im Handel.
Das klingt aber sehr akademisch …
Ganz und gar nicht. Wissen Sie, wir wollen in der Käsekultur etwas bewegen. Wir organisieren sowohl für Käseliebhaber als auch für Experten Verkostungen und Veranstaltungen mit verschiedensten Käsethemen. Dafür brauchen wir kompetente Leute.
Wie kann man Mitglied beim Käsesommelierverein werden?
Am einfachsten, indem man die Ausbildung zum Käsesommelier absolviert (lacht). Nein, ganz so elitär sind wir nicht, es gibt auch den Status des fördernden Mitglieds. Außerdem können Nachwuchskräfte an den Tourismusschulen, die den Titel Käsekenner tragen, zu Sonderkonditionen bis zum 20. Lebensjahr Mitglied unseres Vereins sein.
Kann man nur Käsesommelier werden, wenn man beruflich damit zu tun hat?
Ja, das ist tatsächlich so. Entweder man kann eine abgeschlossene Lehre im Handel, der Hotellerie oder Gastronomie vorweisen, oder sieben Jahre einschlägige Praxis.
Sie führen ein Feinkostgeschäft mit Käseschwerpunkt. Worauf legen Sie dabei besonderen Wert?
Die Qualität des Käses steht im Vordergrund und die gute Kundenberatung. Wir sehen Käse in unserem Geschäft immer in Verbindung mit anderen Produkten, wie Wein, Spirituosen, Schinken oder Brot.
Wer kümmert sich in Ihrer Abwesenheit um Ihr Geschäft?
Die Familie, hauptsächlich meine Frau Karoline, die ebenfalls Diplom Käsesommelière ist und dazu auch Diplom Sommelière – also Käse- und Weinexpertin. Sie kann besonders gut auf die Kunden eingehen und erträgt es, dass ich häufig weg bin. Das ist nicht selbstverständlich.
Was kann man im Lebensmittelhandel als einzelner Mitarbeiter für die Käsekultur tun?
Ich denke, die Beratung ist das erste, wo man ansetzen kann. Damit meine ich, dass der Kunde ehrlich beraten wird, man auf ihn eingeht, seine Wünsche richtig einschätzt.
Was wünschen Sie sich abschließend für die österreichische Käsekultur?
Dass sie sich weiter so entwickelt wie bisher. Von den Produzenten wünsche ist mir etwas mehr Fantasie, bei der Produktgestaltung und bei der Verpackung, denn das Auge isst mit. Gleichzeitig möchte ich mich bei den Betrieben aus Gastronomie, Handel und Produktion bedanken, dass sie den österreichischen Käse so fördern.
Hans-Peter Chisté, Feinkost Hochwimmer-Chisté 5700 Zell am See, Loferer Bundesstraße 69-73 Tel.: 06542/723 44, www.hochwimmer-chiste.at
Zunächst möchte ich meinem Vorgänger Johann Grubhofer ein Kompliment für seine tolle Arbeit aussprechen. Er hat in den vergangenen Jahren einen wirklich guten Job gemacht, darauf möchte ich aufbauen.
Was genau zählt denn zu Ihren Aufgaben?
Vor allem die Repräsentanz des Vereins nach außen. Intern ist es die Koordinierung der Arbeitsgruppen, zu der etwa die Betreuung der Vereins-Webseite (www.kaesesommelier.at) oder unsere Erfahrungsgruppen (ERFA) gehören. Diese dient zur Weiterbildung in der Gastronomie und im Handel.
Das klingt aber sehr akademisch …
Ganz und gar nicht. Wissen Sie, wir wollen in der Käsekultur etwas bewegen. Wir organisieren sowohl für Käseliebhaber als auch für Experten Verkostungen und Veranstaltungen mit verschiedensten Käsethemen. Dafür brauchen wir kompetente Leute.
Wie kann man Mitglied beim Käsesommelierverein werden?
Am einfachsten, indem man die Ausbildung zum Käsesommelier absolviert (lacht). Nein, ganz so elitär sind wir nicht, es gibt auch den Status des fördernden Mitglieds. Außerdem können Nachwuchskräfte an den Tourismusschulen, die den Titel Käsekenner tragen, zu Sonderkonditionen bis zum 20. Lebensjahr Mitglied unseres Vereins sein.
Kann man nur Käsesommelier werden, wenn man beruflich damit zu tun hat?
Ja, das ist tatsächlich so. Entweder man kann eine abgeschlossene Lehre im Handel, der Hotellerie oder Gastronomie vorweisen, oder sieben Jahre einschlägige Praxis.
Sie führen ein Feinkostgeschäft mit Käseschwerpunkt. Worauf legen Sie dabei besonderen Wert?
Die Qualität des Käses steht im Vordergrund und die gute Kundenberatung. Wir sehen Käse in unserem Geschäft immer in Verbindung mit anderen Produkten, wie Wein, Spirituosen, Schinken oder Brot.
Wer kümmert sich in Ihrer Abwesenheit um Ihr Geschäft?
Die Familie, hauptsächlich meine Frau Karoline, die ebenfalls Diplom Käsesommelière ist und dazu auch Diplom Sommelière – also Käse- und Weinexpertin. Sie kann besonders gut auf die Kunden eingehen und erträgt es, dass ich häufig weg bin. Das ist nicht selbstverständlich.
Was kann man im Lebensmittelhandel als einzelner Mitarbeiter für die Käsekultur tun?
Ich denke, die Beratung ist das erste, wo man ansetzen kann. Damit meine ich, dass der Kunde ehrlich beraten wird, man auf ihn eingeht, seine Wünsche richtig einschätzt.
Was wünschen Sie sich abschließend für die österreichische Käsekultur?
Dass sie sich weiter so entwickelt wie bisher. Von den Produzenten wünsche ist mir etwas mehr Fantasie, bei der Produktgestaltung und bei der Verpackung, denn das Auge isst mit. Gleichzeitig möchte ich mich bei den Betrieben aus Gastronomie, Handel und Produktion bedanken, dass sie den österreichischen Käse so fördern.
Hans-Peter Chisté, Feinkost Hochwimmer-Chisté 5700 Zell am See, Loferer Bundesstraße 69-73 Tel.: 06542/723 44, www.hochwimmer-chiste.at












