Genau zwei Tage vor Abflug treffen wir den frischgebackenen Jungen Wilden Gerald Angelmahr an seinem Arbeitsplatz im Wiener Nobelrestaurant Imperial. Seine Reise geht nach Spanien ins "el bulli", dem besten Restaurant der Welt. Ein einwöchiges Praktikum beim berühmten Ferran Adrià ist der Gewinn für den ersten Platz, den er beim Wettbewerb um den Titel "Junger Wilder 2007" gemacht hat.
Von diesem Praktikum erwartet sich Angelmahr viel Spannendes und Neues. Er möchte sich dort einiges abschauen und viele aufregende Ideen mit nach Hause bringen. Dass die von Adrià zelebrierte Molekularküche in der traditionsreichen, eher konservativen Küche des Restaurants Imperial Einzug halten wird, glaubt Angelmahr jedoch nicht und auch Küchenchef Siegfried Kröpfl, der seinem Schützling beim Interview zur Seite steht, schüttelt energisch den Kopf. Trotzdem freut sich Angelmahr auf die Zeit im el bulli. "Schließlich ist die Molekularküche von Ferran Adrià das Spektakulärste und Trendigste, das es im Moment auf dem Koch-Sektor gibt", so der talentierte Wiener.
Der aufregendste Tag meines Lebens
Rückblick: Vor ziemlich genau einem Jahr legte Siegfried Kröpfl seinem Mitarbeiter an’s Herz, an dem Award "Junge Wilde" teilzunehmen. "Ich hatte noch nie zuvor bei einem Kochwettbewerb mitgemacht und von den Jungen Wilden auch noch nie etwas gehört", gibt Angelmahr zu, war aber sofort von dem Vorschlag begeistert. "Ein Nein hätte ich ohnehin nicht akzeptiert. Ich wusste, er kann das gewinnen", so Kröpfl und er sollte Recht behalten. Angelmahr setzte sich gegen 1.400 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch und landete im April 2007 im Finale, das im Rahmen der Wiener Gastronomiefachmesse "Alles für den Gast" veranstaltet wurde. Die besten neun Kandidaten standen nun vier Tage lang unter strenger Beobachtung der Fachjury und versuchten, sie mit ihren Kreationen zu überzeugen.
Auf die Frage, wer beim Wettbewerb wohl aufgeregter gewesen sei – Angelmahr oder Kröpfl – antwortet Angelmahr kleinlaut: "Oh, ich glaube, das war schon ich. Erst am zweiten Tag verflog die Anspannung etwas." Vor allem der Zeitdruck sowie die vielen Zuschauer, Journalisten und Kamerateams machten ihm zu schaffen. Konkurrenzkampf unter den Finalisten gab es keinen. "Wir haben uns gegenseitig unterstützt, Kochutensilien verborgt. Die Stimmung war irrsinnig locker, wir haben uns gut verstanden", so Angelmahr.
Schlussendlich ging Angelmahr als Sieger hervor. Wir fragen ihn, was aus seiner Sicht dafür den Ausschlag gab. "Ich habe es nicht übertrieben. Ich habe mich auf Sachen konzentriert, die ich intus habe. Und dann habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was in der kurzen Zeit überhaupt realisierbar ist. Fünf Stunden – das klingt lange, ist es aber nicht", gibt Angelmahr zu bedenken. "Auf alle Fälle war das bestimmt der aufregendste Tag meines bisherigen Lebens", zieht Angelmahr Bilanz. Und natürlich eine enorme Erfahrung. "Normalerweise beginnt man mit kleineren Wettbewerben. Er hat gleich den Größten angestrebt – und bravourös gemeistert", würdigt Kröpfl.
Von diesem Praktikum erwartet sich Angelmahr viel Spannendes und Neues. Er möchte sich dort einiges abschauen und viele aufregende Ideen mit nach Hause bringen. Dass die von Adrià zelebrierte Molekularküche in der traditionsreichen, eher konservativen Küche des Restaurants Imperial Einzug halten wird, glaubt Angelmahr jedoch nicht und auch Küchenchef Siegfried Kröpfl, der seinem Schützling beim Interview zur Seite steht, schüttelt energisch den Kopf. Trotzdem freut sich Angelmahr auf die Zeit im el bulli. "Schließlich ist die Molekularküche von Ferran Adrià das Spektakulärste und Trendigste, das es im Moment auf dem Koch-Sektor gibt", so der talentierte Wiener.
Der aufregendste Tag meines Lebens
Rückblick: Vor ziemlich genau einem Jahr legte Siegfried Kröpfl seinem Mitarbeiter an’s Herz, an dem Award "Junge Wilde" teilzunehmen. "Ich hatte noch nie zuvor bei einem Kochwettbewerb mitgemacht und von den Jungen Wilden auch noch nie etwas gehört", gibt Angelmahr zu, war aber sofort von dem Vorschlag begeistert. "Ein Nein hätte ich ohnehin nicht akzeptiert. Ich wusste, er kann das gewinnen", so Kröpfl und er sollte Recht behalten. Angelmahr setzte sich gegen 1.400 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch und landete im April 2007 im Finale, das im Rahmen der Wiener Gastronomiefachmesse "Alles für den Gast" veranstaltet wurde. Die besten neun Kandidaten standen nun vier Tage lang unter strenger Beobachtung der Fachjury und versuchten, sie mit ihren Kreationen zu überzeugen.
Auf die Frage, wer beim Wettbewerb wohl aufgeregter gewesen sei – Angelmahr oder Kröpfl – antwortet Angelmahr kleinlaut: "Oh, ich glaube, das war schon ich. Erst am zweiten Tag verflog die Anspannung etwas." Vor allem der Zeitdruck sowie die vielen Zuschauer, Journalisten und Kamerateams machten ihm zu schaffen. Konkurrenzkampf unter den Finalisten gab es keinen. "Wir haben uns gegenseitig unterstützt, Kochutensilien verborgt. Die Stimmung war irrsinnig locker, wir haben uns gut verstanden", so Angelmahr.
Schlussendlich ging Angelmahr als Sieger hervor. Wir fragen ihn, was aus seiner Sicht dafür den Ausschlag gab. "Ich habe es nicht übertrieben. Ich habe mich auf Sachen konzentriert, die ich intus habe. Und dann habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was in der kurzen Zeit überhaupt realisierbar ist. Fünf Stunden – das klingt lange, ist es aber nicht", gibt Angelmahr zu bedenken. "Auf alle Fälle war das bestimmt der aufregendste Tag meines bisherigen Lebens", zieht Angelmahr Bilanz. Und natürlich eine enorme Erfahrung. "Normalerweise beginnt man mit kleineren Wettbewerben. Er hat gleich den Größten angestrebt – und bravourös gemeistert", würdigt Kröpfl.













