Sie haben eigentlich Kommunikationsdesign studiert. Wie kommt man dann auf die Idee, ein Lokal aufzumachen?
Ich hatte immer schon zwei Leidenschaften: Zeichnen und kochen. Ich wusste, eines von diesen beiden Passionen mache ich zu meinem Beruf. Und so begann ich die Ausbildung zum Kommunikationsdesigner.
Was ist schief gegangen?
Wenn ich ehrlich bin, habe ich es mir ganz einfach anders vorgestellt. Ich dachte, Kommunikationsdesign ist ein kreativer und sinnlicher Beruf, in dem ich mich verwirklichen kann. Tatsächlich hat das aber viel mehr mit Wirtschaftlichkeit und Technik zu tun.
Also entschied ich, mich meiner anderen Leidenschaft zu widmen – dem Kochen. Und es war schnell klar: Ich mache mein eigenes Lokal auf. Da ich aber zu diesem Zeitpunkt weder über genügend Geld, noch ausreichend Erfahrung verfügte, beschloss ich, mein Studium fertig zu machen, mich nebenbei weiterzubilden und ich suchte mir einen Nebenjob, um Geld zu verdienen. So konnte ich es mir leisten, zumindest einmal pro Woche Essen zu gehen und mir anzusehen, worauf man bei der Führung eines Lokals achten sollte. Welche Speisen werden angeboten, wie agiert das Servicepersonal, wie wird das Essen am Teller angerichtet? Und – ich habe mich mit Unmengen an Kochbüchern eingedeckt.
Woher stammt überhaupt die Begeisterung für das Kochen?
Ich habe immer schon gerne gekocht. Bereits als Kind stand ich häufig in der Küche. Wahrscheinlich habe ich das von meiner Mutter mitbekommen. Sie ist eine großartige Köchin, macht aber größtenteils bodenständige Gerichte. Im Gegensatz zu ihr, koche ich lieber exotische und extravagante Speisen, experimentiere viel.
Wie ging es nach dem Studium weiter?
Ich bin dann in die Schweiz gegangen. Eines Tages saß ich in einem Restaurant in Zürich und las, dass der Chef eine Köchin sucht. Da habe ich mir gedacht, das probiere ich jetzt einfach. Und tatsächlich wurde ich genommen. Die ersten ein, zwei Monate habe ich nur Salat gewaschen, Quiches und Kuchen gebacken, dann aber meinte der Küchenchef, ich wäre bereit für Schwierigeres. Ein paar Monate später verließ er das Restaurant und ich übernahm die Küche. In dieser Zeit habe ich so unwahrscheinlich viel gelernt, dass ich mich danach bereit fühlte, mein eigenes Lokal aufzumachen.
Warum haben Sie Ihr Lokal in Wien eröffnet und nicht in Zürich?
Wien ist für mich so eine "Picken-bleib-Stadt". Eigentlich kam ich meinem damaligen Freund zuliebe nach Wien, weil er österreichisches Deutsch lernen wollte. Die Beziehung ging zwar in die Brüche, ich hatte jedoch in der Zwischenzeit viele Kontakte geknüpft, gute Lieferanten und Winzer kennen gelernt und so hab ich mir gedacht: Warum nicht hier?
Ich hatte immer schon zwei Leidenschaften: Zeichnen und kochen. Ich wusste, eines von diesen beiden Passionen mache ich zu meinem Beruf. Und so begann ich die Ausbildung zum Kommunikationsdesigner.
Was ist schief gegangen?
Wenn ich ehrlich bin, habe ich es mir ganz einfach anders vorgestellt. Ich dachte, Kommunikationsdesign ist ein kreativer und sinnlicher Beruf, in dem ich mich verwirklichen kann. Tatsächlich hat das aber viel mehr mit Wirtschaftlichkeit und Technik zu tun.
Also entschied ich, mich meiner anderen Leidenschaft zu widmen – dem Kochen. Und es war schnell klar: Ich mache mein eigenes Lokal auf. Da ich aber zu diesem Zeitpunkt weder über genügend Geld, noch ausreichend Erfahrung verfügte, beschloss ich, mein Studium fertig zu machen, mich nebenbei weiterzubilden und ich suchte mir einen Nebenjob, um Geld zu verdienen. So konnte ich es mir leisten, zumindest einmal pro Woche Essen zu gehen und mir anzusehen, worauf man bei der Führung eines Lokals achten sollte. Welche Speisen werden angeboten, wie agiert das Servicepersonal, wie wird das Essen am Teller angerichtet? Und – ich habe mich mit Unmengen an Kochbüchern eingedeckt.
Woher stammt überhaupt die Begeisterung für das Kochen?
Ich habe immer schon gerne gekocht. Bereits als Kind stand ich häufig in der Küche. Wahrscheinlich habe ich das von meiner Mutter mitbekommen. Sie ist eine großartige Köchin, macht aber größtenteils bodenständige Gerichte. Im Gegensatz zu ihr, koche ich lieber exotische und extravagante Speisen, experimentiere viel.
Wie ging es nach dem Studium weiter?
Ich bin dann in die Schweiz gegangen. Eines Tages saß ich in einem Restaurant in Zürich und las, dass der Chef eine Köchin sucht. Da habe ich mir gedacht, das probiere ich jetzt einfach. Und tatsächlich wurde ich genommen. Die ersten ein, zwei Monate habe ich nur Salat gewaschen, Quiches und Kuchen gebacken, dann aber meinte der Küchenchef, ich wäre bereit für Schwierigeres. Ein paar Monate später verließ er das Restaurant und ich übernahm die Küche. In dieser Zeit habe ich so unwahrscheinlich viel gelernt, dass ich mich danach bereit fühlte, mein eigenes Lokal aufzumachen.
Warum haben Sie Ihr Lokal in Wien eröffnet und nicht in Zürich?
Wien ist für mich so eine "Picken-bleib-Stadt". Eigentlich kam ich meinem damaligen Freund zuliebe nach Wien, weil er österreichisches Deutsch lernen wollte. Die Beziehung ging zwar in die Brüche, ich hatte jedoch in der Zwischenzeit viele Kontakte geknüpft, gute Lieferanten und Winzer kennen gelernt und so hab ich mir gedacht: Warum nicht hier?














