Wissen Sie, wo der Bartl den Most herholt? Und wer dieser Bartl überhaupt ist?
Die Redewendung ist seit dem 17. Jahrhundert literarisch nachweisbar.
Für die Entstehung gibt es die unterschiedlichsten Erklärungen: So sagt man zum Beispiel, wenn man auf jemanden sehr wuütend ist: „I zag dir scho, wo der Bartl den Most herholt“, was so viel bedeutet wie „da kannst du was erleben.“ Mit Bartl ist hier der Teufel gemeint. Eine andere Erklärung stammt aus der Gaunersprache und meinte: Mit dem Bartel (so wurde ein Brecheisen genannt) zu Moos oder Most (als Synonym für Geld) kommen. Weil aller guten Dinge drei sind, hier noch ein Erklärungsversuch: In Leipzig schickte ein Wirt namens Barthel (als Kurzform für Bartholomäus) seinen Knecht zu den umliegenden Bauern, um Most zu holen, da ihm die Getränke ausgegangen waren. Für welche Erklärung Sie sich auch entscheiden – in Österreich holt der Bartl den Most jedenfalls gerne aus einem der zahlreichen heimischen Produktionsgebiete.
Für die Entstehung gibt es die unterschiedlichsten Erklärungen: So sagt man zum Beispiel, wenn man auf jemanden sehr wuütend ist: „I zag dir scho, wo der Bartl den Most herholt“, was so viel bedeutet wie „da kannst du was erleben.“ Mit Bartl ist hier der Teufel gemeint. Eine andere Erklärung stammt aus der Gaunersprache und meinte: Mit dem Bartel (so wurde ein Brecheisen genannt) zu Moos oder Most (als Synonym für Geld) kommen. Weil aller guten Dinge drei sind, hier noch ein Erklärungsversuch: In Leipzig schickte ein Wirt namens Barthel (als Kurzform für Bartholomäus) seinen Knecht zu den umliegenden Bauern, um Most zu holen, da ihm die Getränke ausgegangen waren. Für welche Erklärung Sie sich auch entscheiden – in Österreich holt der Bartl den Most jedenfalls gerne aus einem der zahlreichen heimischen Produktionsgebiete.















