Echt fett
Das richtige Kochen mit Fetten und Ölen ist eine der universellsten Küchenherausforderungen.
Garziehen lassen/Niedertemperatur-Garen (circa 55 bis 75° Celsius)
Pochieren (75 bis 90° Celsius)
Hellbraun beziehungsweise Natur dünsten (circa 100° Celsius)
1. Poêlieren: Das Fleisch wird, dezent gewürzt, in Butter zart gebräunt, mit wenig Flüssigkeit (ich nehme hier entweder einen fast ungewürzten Fond aus dem gleichen Fleisch oder auch Cognac, Armagnac, Wodka etc.) untergossen und zugedeckt gargemacht.
In Öl blanchieren (120 bis 140° Celsius)
Frittieren (über 175° Celsius)
>> Buch-Tipp
Seit die Menschheit in der Lage ist, Speisen aller Art zu garen, wurde alles Mögliche ausprobiert. Manches wie zum Beispiel die Entwicklung neuer Garmethoden war sinnvoll, Anderes weniger. Unsere heutige Küche ist durch die verschiedenen Verfälschungen, die wir beispielsweise der Molekularküche, aber auch Einfl üssen aus anderen Kulturen, fremden Gewürzen und nicht zuletzt nur schwer nachvollziehbaren Zutatenkombinationen verdanken, auf dem besten Wege, es den alten Römern gleichzutun, die stolz darauf waren, Speisen verfälschen zu können. So kam Gerd Wolfgang Sievers auf die Idee, ein Kochprogramm zu entwickeln, in dem die verwendeten Nahrungsmittel tatsächlich die Hauptrolle spielen und einfach nach sich selbst schmecken: Nur durch wenige Komponenten und spezielle Garmethoden gelangen sie zu geschmacklicher Vollkommenheit. Er arbeitet mit verschiedenen Salzen, natürlichen Fetten und Ölen und Wasser, verzichtet auf alle anderen Gewürze und kombiniert nie mehr als zwei Grundprodukte miteinander. Auch die Optik beim Anrichten widerspiegelt dieses Programm: Kein Firlefanz soll am Teller liegen, und keine überfl üssige Dekoration vom eigentlichen Produkt ablenken. „Der reine Geschmack – Kochen mit Salzen, natürlichen Fetten und Ölen“, Gerd Wolfgang Sievers, 208 Seiten, ISBN: 978-3-854-31591-9, Pichler Verlag, € 24,99

















