GENUSS oder Stuss?
GENUSS.MAGAZIN-Mitarbeiter testen für Sie praktische Küchenhelferlein und verraten, was sie wirklich taugen. Zum Beispiel der "Knoblauch Rollhacker".
Mit dem Garlic Zoom passiert das nicht? Wir werden sehen.
Das kleine Ding besteht aus durchsichtigem Plastik und wirkt eher wie Kinderspielzeug. Das Einzige, dem man „Hard Work“ zutraut, sind die innenliegenden Klingen aus rostfreiem Stahl. Diese verlangen meinen Fingerkuppen beim bloßen Ansehen schon Respekt ab. Ich klappe die obere Abdeckung auf, lege eine Knoblauchzehe hinein und schließe die Klappe. Dann bewege ich den Garlic Zoom auf seinen Rädern hin und her wie ein Matchboxauto. Um ihn zu entleeren, muss eine zweite Klappe geöffnet werden. Aber Vorsicht, dort liegen die bereits erwähnten Klingen. Diese müssen nun mit etwas Geschicklichkeit herausgefischt werden.
Kaum Finger-Knoblauch-Kontakt
So weiß ich zum Beispiel mittlerweile, dass ich meine Küchenarbeitsplatte zwei Mal der Länge nach befahren muss, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Und ich weiß auch, dass es besser ist, lieber in mehreren Durchgängen zu arbeiten, anstatt auch noch die dritte Knoblauchzehe mit aller Gewalt rein zu quetschen. Dann funktioniert das Hacken einwandfrei und das Resultat ist fein und gleichmäßig. Ab jetzt darf sich meine Familie öfter über einen typisch Steirischen Gurkensalat mit viel Knoblauch und Kernöl oder einen richtig gut knofelnden Schweinebraten freuen. Und für das lustige Fahren mit dem Garlic Zoom gibt es bereits eine Warteliste.
Pro.
> Ansprechendes Design.
> Klingen aus rostfreiem Stahl.
> Knoblauch wird gleichmäßig gehackt und nicht zerdrückt.
> Kurze, aber bebilderte und leicht verständliche Anleitung.
> Spülmaschinenfest.
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Contra.
> Nur für maximal eine große oder zwei kleine Knoblauchzehen geeignet.
> Zur Entleerung benötigt man ein Hilfsmittel zum Beispiel einen Löffelstiel.
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> Abmessungen: 7,5 x 6 x 4,5 cm
> Gewicht: 62 g
> Preis: € 14,95













