bier.pur – eines der offiziellen Absolventen-Verbands-Medien
Wir haben uns schon seit Jahren bemüht, aber erst in der Generalversammlung vom Herbst 2011 wurde endlich beschlossen, dass bier.pur als Vereinsabonnement gewählt werden kann. Damit sind die Kollegen nicht mehr gezwungen, sich mit dem BierIG Magazin zu begnügen, das mit ziemlich bescheidenen Mitteln gemacht wird. bier. pur räumt den Biersommeliers ab sofort in jeder Ausgabe (Deutschland und Österreich – also fünfmal pro Jahr) vier Seiten ein. Das sind in Summe 20 Seiten per anno. Darin enthalten sind zwei Seiten Vereinsnachrichten, zwei redaktionelle Porträts, und die Möglichkeit, die eigene Biersommelier- Tätigkeit gratis zu bewerben. Zu Beginn der ersten Biersommelier-Strecke bringen wir einige Fakten zur Ausbildung, die uns von Doemens-Chef Wolfgang Stempfl zur Verfügung gestellt wurden: Diplom-Biersommeliers wurden erstmals im Jahr 2004 ausgebildet, man begann mit zwei Kursen pro Jahre, einem Frühjahrs- und einem Herbstkurs. Heute werden bereits sechs Kurse jährlich veranstaltet, „Partnerkurse“ für Firmen nicht eingerechnet. Seit Anbeginn sind alle Kurse ausgebucht, bis heute wurden 26 Kurse durchgeführt. Das ergibt eine Gesamtzahl an (deutschsprachigen) Diplom-Biersommeliers von etwa 500, weltweit sind bereits rund 800 Diplom- Biersommeliers tätig. Die Teilnehmer kommen bislang aus zwölf verschiedenen Staaten, wobei Deutschland und Österreich die meisten Diplom-Biersommeliers stellen. Darüber hinaus gibt es europäische Kolleginnen aus der Schweiz, Südtirol, Italien, Tschechien, Slowenien, Polen, Liechtenstein und Frankreich. Aus Übersee stammende Diplom-Biersommeliers kommen aus den USA, Japan und Brasilien. Die zweiwöchige Ausbildung hat es in sich. In fast 50 Einheiten wird theoretisch und praktisch ein breiter Wissensbogen – von der Biergeschichte über Rohstoffe und Brauprozess bis hin zu psychologischen, rechtlichen und gesundheitlichen Aspekten – gespannt. Natürlich bilden die internationalen Bierstile den Hauptanteil der Ausbildung, wobei auch viele verschiedene Biere verkostet und beschrieben werden müssen. Eine Herausforderung, denn in den beiden Wochen ist man täglich zwölf und mehr Stunden intensiv mit Bier beschäftigt.