Das große Buhlen der Aufschneider

Ein Artikel von Johannes Rottensteiner | 05.07.2017 - 13:01
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Das Vulcano-Team rund um Bettina und Franz Habel (vorne mit Schinken) hatte seinen Spaß beim Schinkenkulinarium. © Vulcano

Seit vielen Jahren lockt das Internationale Schinkenkulinarium bereits unzählige Schinkenliebhaber und Kulinarik-Begeisterte zu Vulcano Ursprung nach Auersbach, um dort die Gelegenheit zu nutzen, die besten Schinken der Welt zu verkosten. Auch dieses Jahr wurde im Zuge einer V.I.P. Veranstaltung bei einer exklusiven Blindverkostung wieder die Europäische Schinkenelite auf Herz und Nieren geprüft. Die rund 60 Verkoster bekamen 16 verschiedene Top-Schinken aus acht europäischen Nationen serviert und wurden dabei vom Lebensmittelgutachter und Biotechnologen Dr. Franz Siegfried Wagner in die Kunst der wahren Gaumenexplosion eingeführt. Dazu gab es selbstverständlich Erläuterungen und Anekdoten von Vulcano-Chef Franz Habel, und auch die passende Weinbegleitung von regionalen Winzern durfte nicht fehlen. Am Ende trat der Capoferri aus der Schweiz als bester Schinken 2017 hervor, knapp vor dem Parmaschinken aus Italien. Vulcano durfte sich gemeinsam mit dem weltberühmten Joselito aus Spanien über den dritten Platz freuen.

Für die Konsumenten wurde ein großes Fest für die ganze Familie gefeiert, bei dem die rund 1.000 Besucher die Chance hatten, alle 16 Top-Schinken aus 8 Nationen zu verkosten und daneben auch noch viele regionale Produkte zu genießen. Selbst der strömende Regen konnte der ausgelassenen Stimmung mit Live-Musik von Soul Strip, Soko Dixie und DJ Junior, Showeinlagen, Kinderprogramm und Kunsthandwerk nichts anhaben.

Aufschneider gesucht

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Schinken aus verschiedenen europäischen Ländern wurden verkostet. © Vulcano

Das ganz besondere Highlight in diesem Jahr war aber die Prämierung des größten Aufschneiders der Nation. Bereits im Vorfeld suchten die Vulcano Schinkenmanufaktur BewerberInnen in der Spezialdisziplin „Aufschneidern“, bei der es nicht nur um schnelles und fachgerechtes Aufschneiden und Servieren von Rohschinken ging, sondern vor allem Persönlichkeiten gefragt waren, die gern dick auftrage, scharf wie eine Klinge sind und mit Eigenschaften wie Kontaktfreude, Wortgewandtheit, Schlagfertigkeit und einer extra Portion Selbstbewusstsein ausgestattet sind.
Die fünf FinalistInnen, die via Online-Abstimmung vorab ausgewählt wurden, stellten sich beim Internationalen Schinkenkulinarium einer hochrangigen Jury und bewältigten live vor den Gästen verschiedenste Aufgaben. Als Sieger setzte sich schließlich die selbsternannte „Rampensau“ Daniel Moik durch. Damit darf er nicht nur den Titel „größter Aufschneider“ tragen, sondern gewinnt auch ein Wochenende für zwei in Kroatien, wo er sich beim Schinkenfest in Tinjan mit den besten Aufschneidern Istriens vor 20.000 Besuchern messen darf.