Von der Stange

Ein Artikel von Angelika Kraft | 11.04.2018 - 19:00
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1. Die Spargelsaison beginnt Mitte April und dauert traditionell bis zum 24. Juni, dem Johannistag. Getreu der Bauernregel „Kirschen rot – Spargel tot“.

2. Frischen Spargel erkennt man daran, dass er fest und prall ist. Die Stangen sollen seidig glänzen, die Schnittstelle saftig und keinesfalls holzig sein. Achten Sie auf geschlossene Köpfe. Frischer Spargel „quietscht“, wenn man ihn aneinander reibt.

3. Zuhause sollte man den Spargel gleich aus der Verpackung nehmen und in ein feuchtes Geschirrtuch wickeln. So kann er bis zu einer Woche im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Spargel kann man auch einfrieren, er hält dann bis zu einem halben Jahr. Dazu sollte man ihn vorher waschen, schälen und die holzigen Enden abschneiden. Für die Zubereitung nicht auftauen, sondern gefroren ins kochende Wasser geben.

4. Weißen Spargel lieber zu viel als zu wenig schälen, verbliebene Fasern vermiesen einem den Genuss. Schalen und Enden nicht wegwerfen, daraus lässt sich eine köstliche Suppe zubereiten. Grüner Spargel muss nicht geschält werden, es reicht, ihn gut zu waschen.

5. Einen Topf mit Wasser, Zucker und Butter aufstellen und die Stangen einlegen. Die Kochdauer hängt von der Stangenstärke ab und variiert zwischen zehn und 15 Minuten. Fertig ist der Spargel, wenn man eine Stange herausnimmt, quer auf eine Gabel legt und sich das obere Drittel bewegt und der hintere Teil knackig fest ist.

6. Beim Herausnehmen einen breiten Heber verwenden, damit die Stangen nicht brechen. Den fertig gekochten Spargel schlagen Sie bis zum Verzehr in eine Stoffserviette ein. So bleibt er länger warm und bekommt die nötige Trockenheit, die dafür sorgt, dass Butter und Saucen besser am Spargel haften.