Bauernbundball 2019

Ein Artikel von Angelika Kraft | 17.01.2019 - 10:12
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Ballobmann Stefan Jauk, NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Freundin Susanne Thier sowie Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager (v.l.).
© NÖ Bauernbund/Erich Marschik

Bereits zum 76. Mal lud die Akademikergruppe zu einem der stimmungsvollsten und größten Bälle Österreichs: Am Nö. Bauernbundball, der am 12. Jänner im Austria Center Vienna über die Bühne ging, fegten rund 6.000 Besucher in Dirndl, Trachtenanzug oder Lederhose über das Tanzparkett. Den festlichen Einzug der 60 Landjugend-Tanzpaare unter der Leitung der Volkskultur NÖ sowie der Produktköniginnen begleiteten Fahnenträger aus den landwirtschaftlichen Fachschulen Gaming und Gießhübl.

Ball als Treffpunkt der Generationen
„Auch in seiner 76. Auflage lebt unser Ball vom Zusammenspiel der Vielfalt: Hier kommen Tradition und Moderne zusammen, tanzen Junge und Junggebliebene, reichen Konsumenten Bauern die Hand. Das macht unseren Bauernbundball seit Anbeginn zur einer Brücke zwischen Stadt und Land“, betonten die Obfrau der veranstaltenden Akademikergruppe, NÖ Bauernbunddirektorin LAbg. Klaudia Tanner, und Ballobmann Stefan Jauk.
NÖ Bauernbundobmann Hermann Schultes sprach den eingeleiteten Generationenwechsel an der blau-gelben Agrarspitze an. Er habe vollstes Vertrauen in seine Nachfolger und sei überzeugt, dass „Niederösterreich auch in Zukunft mit einer umsichtigen Strategie einen positiven Weg einschlagen wird“. Der neue Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager erläuterte sein Verständnis von Agrarpolitik als moderne Gesellschaftspolitik und den Auftrag der Bewusstseinsschaffung, dass „die Teller in der Stadt vom Land gedeckt“ werden.

Kurz und Mikl-Leitner: Bauern als Partner auf Augenhöhe
Im Sinne seiner Politik für die arbeitenden Menschen dankte Bundeskanzler Sebastian Kurz den Bauern für ihren tagtäglichen Einsatz für die Familie, für den Betrieb und für die Gesellschaft, in dem sie gesunde Lebensmittel produzieren, für erneuerbare Energien und die gepflegte Landschaft sorgen. Ebenso würdigte er ihre freiwilligen Leistungen in unzähligen Vereinen und ihr ehrenamtliches Engagement.
Das Miteinander-Gestalten von Land und Landwirtschaft stellte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in den Mittelpunkt ihrer Ansprache. „Diese Zusammenarbeit und der Zusammenhalt waren im vergangenen Jahr – mehr denn je – gefragt“, erläuterte die Landeshauptfrau ob der Wetterkapriolen im abgelaufenen Jahr und plädierte auch in Zukunft für eine „enge gemeinsame Allianz, für ein gemeinsames An-einem-Strang-Ziehen“.

www.noebauernbund.at