Steirer-Ketchup

Ein Artikel von Angelika Kraft | 01.08.2019 - 12:20
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© LK/Danner

Zum bevorstehenden „Tag der Paradeiser“ am 8. August und zur Hochsaison der heimischen, erfrischenden Sommerparadeiser lassen die jungen wilden Gemüsebauern aus der Südoststeiermark aufhorchen. Mit ihrem Steirer-Ketchup als ihre jüngste Innovation haben sie ein schon lange fälliges heimisches Genussprodukt ohne künstliche Geschmacksverstärker und mit reifen Sommerparadeisern aus der Region komponiert. Damit legt die 20-köpfige Bauerngruppe den Grundstein für ein nachhaltig hergestelltes, lukullisches Leitprodukt aus der Region.

Natürliche Inhaltsstoffe
Regionale Sommerparadeiser sind das wertgebende Grundprodukt, aus denen das Steirer-Ketchup mit Herkunftsgarantie hergestellt wird. Die Ingredienzien in der pfiffigen, wiederverwertbaren Steirer-Ketchup-Glasflasche sind darüber hinaus nur wenige natürliche Stoffe ohne Geschmacksverstärker, weniger Salz und Zucker – ganz im Gegensatz zu den industriell hergestellten Varianten, die meist anonym oder teils mit irreführender Herkunftskennzeichnung und überwiegend in Plastikverpackungen in den Regalen stehen.

Mit Herkunftsangabe
Während die jungen wilden Gemüsebauern die heimische Herkunft der Paradeiser auf das Etikett der Glasflasche schreiben, fehlt diese wichtige Herkunftsangabe meist bei den industriell hergestellten Ketchup-Varianten. Das zeigt der von der Landwirtschaftskammer im Mai durchgeführte Store-Check: Von den 14 gängigen im Lebensmittelhandel erhältlichen Ketchup-Varianten enthalten 13 überhaupt keine Angabe über die Herkunft der Paradeiser. Auf vier Produkten wehen Österreich-Fahnen (Hergestellt in Österreich), die die heimische Herkunft suggerieren sollen. Allerdings: Bei drei dieser vier Proben mit Österreich-Fahnen, ist die tatsächliche Herkunft des Rohstoffes Paradeiser selbst im Kleingedruckten auf den Plastik-Flaschen nicht vorhanden. Bei einer Probe findet sich schließlich Italien als Herkunftsland.

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