Zucchini-Facts

Ein Artikel von Angelika Kraft | 13.08.2019 - 09:01
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Erfolgsgeschichte
Ursprünglich stammt der Speisekürbis aus Mittelamerika. Hier wird er seit mehreren tausend Jahren angebaut. Ebenso wie ihr Verwandter, der "große Kürbis", gelangte auch die Zucchini erst in der Neuzeit nach Europa. Hier waren es vor allem südeuropäische Länder, die sich dem Anbau von Zucchini widmeten. Obwohl er hierzulande kaum mehr wegzudenken ist, wurde der kleine Gartenkürbis in Deutschland erst in den 1970er-Jahren bekannt.

Sortenvielfalt
Die bekannteste Zucchini-Sorte dürfte "Zuboda" sein. Sie bringt die bekannten dunkelgrünen Früchte hervor. Auch hellgrüne, gelbe und sogar schwarze Sorten gibt es. Daneben sind auch Varianten wie die "Black Forest F1" vorhanden, die rankenartig wachsen oder die "Patty Green Tint", die eine besonders reiche Ernte ermöglichen. Oft mit der Zucchini verwechselt wird der Patisson-Kürbis, der Früchte hervorbringt, die an UFOs erinnern.

Saisonware
Zucchini wird das ganze Jahr über angeboten. Allerdings stammen die verkauften Früchte nicht das ganze Jahr über aus Österreich. Zucchini aus heimischem Anbau werden nur im Sommer angeboten. Während der restlichen Monate stammen die Lieferungen aus Italien, Frankreich, Spanien, der Türkei und den Niederlanden. Somit können Sie das ganze Jahr über auf das gesunde Kürbisgewächs zugreifen.

Aus eigenem Anbau
Zucchini lassen sich im eigenen Garten oder auf der Terrasse anbauen. Das Gemüse ist einfach zu kultivieren, sodass auch Laien schnell Erfolge erreichen. Der optimale Erntezeitpunkt ist erreicht, wenn die Früchte 15 bis 20 cm lang sind.

Auf Lager
Zucchini lassen sich gut für einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Große Früchte, die voll ausgereift sind, können auch wie Kürbisse gelagert werden: Bewahren Sie sie in einem kalten Raum auf, der jedoch nicht zu trocken sein sollte. Auf diesem Weg kann man sie über mehrere Wochen oder sogar Monate aufbewahren. Hierbei sollte man allerdings darauf achten, sie von Tomaten und Äpfeln fernzuhalten, denn diese verströmen ein Gas, das das Kürbisgewächs schnell welken lässt. Sie können Zucchini auch einfrieren, um sie über einen langen Zeitraum zu lagern.

Allrounder in der Küche
Eine der Stärken der Zucchini ist ihre Vielseitigkeit in der Zubereitung. Beispielsweise kann man Zucchini schneiden, anschließend kochen und als Beilage für Fleischgerichte verwenden. Ebenso kann man sie im Ganzen grillen. Außerdem lässt sie sich raspeln, panieren, dünsten, schmoren und braten. Eine besonders ausgefallene Art Zucchini zu kochen ist es, Zucchini als Spaghetti zu verwenden. Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein Spiralschneider und Lust auf ein neues Gericht. Um das Gemüse haltbar zu machen, können Sie die Zucchini auch einlegen. In Essig hält sie sich mehrere Monate. Eine besonders schmackhafte Lösung ist hier auch die Herstellung eines Zucchini-Chutneys.