Österreich is(s)t frei

Ein Artikel von NÖ Bauernbund (bearbeitet für GENUSS-magazin.eu) | 23.10.2019 - 14:00
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Setzen mit der Aktion „Österreich is(s)t frei“ ein Zeichen für die Versorgungssicherheit unseres Landes (v. l.): LKNÖ-Präsident NAbg. Johannes Schmuckenschlager, NÖ Bauernbunddirektorin LAbg. Klaudia Tanner und NÖ Bauernbundobmann LH-Stv. Stephan Pernkopf. © NÖ Bauernbund/Erich Marschik

"Österreich is(s)t frei" - unter diesem Motto startet der Niederösterreichische Bauernbund rund um den bevorstehenden Nationalfeiertag am 26. Oktober seine gleichnamige Info- und Sympathiekampagne. Diese will bewusst auf die Emotionen rund um die Wiederherstellung der Souveränität Österreichs im Jahr 1955 anspielen und gleichermaßen an die Eigenverantwortung der österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten und natürlich auch des österreichischen Handels appellieren.

Eine gut funktionierende Landwirtschaft und Regionalwirtschaft ist und bleibt auch in Zeiten des Überangebots die Grundvoraussetzung für hohe Lebensqualität und die Lebensfähigkeit unseres Landes. Der Kauf regionaler Produkte hat viele Vorteile: Arbeitsplätze und Wertschöpfung bleiben in der Region. Ein Plus von zehn Prozent im heimischen Lebensmitteleinkauf schafft 10.000 neue Jobs. Dies entspricht einer Wertschöpfung von 1,1 Milliarden Euro. Arbeitsplätze in der Region bedeuten nicht zuletzt Kaufkraft in der Region.

„Unter dem Motto ‚Österreich isst frei’ wollen wir den Kundinnen und Kunden bewusst machen, dass jeder Griff ins Regal in Wirklichkeit ein Produktionsauftrag ist. Die Konsumentinnen und Konsumenten sind unsere stärksten Verbündeten, wenn es um den Einkauf und die Versorgung der niederösterreichischen Haushalte mit regionalen Lebensmitteln geht“, erklärt NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner gemeinsam mit NÖ Bauernbundobmann LH-Stv. Stephan Pernkopf und Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager. Und: "Die Konsumentinnen und Konsumenten haben die Entscheidung selbst in der Hand: Greifen wir zur Unabhängigkeit. Bei jedem Einkauf. Wer Lebensmittel einkauft, stimmt nämlich täglich darüber ab, welche Landwirtschaft Zukunft hat.“

Qualität und Versorgungsunabhängigkeit statt Billigimporte

Klar ist: Niederösterreichs Bäuerinnen und Bauern stehen kompromisslos für höchste Qualität sowie eine flächendeckende, gentechnikfreie Produktion am Acker und produzieren nach den europaweit höchsten Anforderungsstandards in Bezug auf Tierwohl, Naturschutz und Nachhaltigkeit. „Sie versorgen uns an 365 Tagen im Jahr mit regionalen Lebensmittel-Spezialitäten und geben uns so Sicherheit und Unabhängigkeit von Billigimporten aus dem Ausland“, betont Tanner.

Über 38.000 land- und forstwirtschaftliche Betriebe gibt es in Niederösterreich. Somit steht jeder vierte österreichische Bauernhof in unserem Bundesland. Insgesamt sind heute rund vier Prozent aller Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig, das heißt: Ein Bauer oder eine Bäuerin versorgt 159 Niederösterreicher.

Was von Niederösterreichs Bauern auf unseren Tischen landet, sind garantiert beste Lebensmittel: Unsere Milch ohne Gentechnik, unser Fleisch ohne Wachstumshormone - und alles ohne künstliche Inhaltstoffe. „Niederösterreichs Bauern geben uns Sicherheit und Unabhängigkeit, nämlich mit einem hohen und vom Ausland unabhängigen Versorgungsanteil, ob bei Milch, Eiern oder Fleisch. Ob sie das auch in Zukunft tun können, hängt von uns allen ab“, bringen es Tanner, Pernkopf und Schmuckenschlager gemeinsam auf den Punkt.

Mehr über die Leistungen der heimischen Landwirtschaft erfahren Konsumentinnen und Konsumenten durch die Online-Initiative „Niederösterreichs Bauern“. Unter www.niederoesterreichs-bauern.at und www.facebook.com/niederoesterreichsbauern erzählen die Bäuerinnen und Bauern in den sozialen Medien Geschichten zur heimischen Landwirtschaft und geben Einblicke in ihre tägliche Arbeit.