Grundrezept für Bauernbrot

Ein Artikel von Eva Maria Lipp | 01.04.2020 - 12:00
Brot_Miguel Dieterich.png

© Miguel Dieterich

ZUTATEN:
1,2 kg Roggenmehl
500 g Weizenmehl
40 g Salz
600 g Sauerteig
40 g Germ (Hefe)
ca. 1,2 bis 1,5 l Wasser
2 EL Brotgewürz

ZUBEREITUNG:
1. Salz in Wasser auflösen und mit allen anderen Teigzutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
2. Den Teig bis zum doppelten Volumen aufgehen lassen.
3. Einen großen oder auch mehrere kleinere Laibe formen und diesen/diese in einem bemehlten Korb („Simperl”) nochmals gut aufgehen lassen.
4. Danach in den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen einschießen.
5. Einschwaden, damit das Brot zu Beginn ausreichend Feuchtigkeit hat.
6. Nach 10 bis 15 Minuten auf 180 Grad zurückschalten und je nach Gebäckgröße noch 40 bis 60 Minuten backen.

Teigruhezeit gesamt: rund 45 Minuten
Backtemperatur: 250 Grad auf 180 Grad fallend
Backzeit: 40 bis 60 Minuten

Tipp: Zum Einschwaden in einem haushaltsüblichen elektronischen Backrohr wird eine Sprühflasche verwendet, mit der man nach dem Einschießen in den Ofen mehrmals Wasser auf den Boden sprüht und danach den Ofen sofort schließt.

Brot backen mit GENUSS.Köchin Eva Maria Lipp

GENUSS.Buchtipp

keinbrotistwiemeinbrot_2018_cover_96dpi.jpg

© AV Buch/ Cadmos Verlag

"Kein Brot ist wie mein Brot" (avBuch)
Eva Maria Lipp, Ingrid Fröhwein
ISBN: 978-3-8404-8311-0
Einzelpreis: EUR 21,99

Eva Maria Lipp arbeitet seit 1982 in der Erwachsenenbildung und im Projektunterricht mit Schülerinnen und Schülern. Sie ist Jurorin für zahlreiche nationale Brotprämierungen, leitet seit 2006 die „Frische KochSchule” in Leoben/Steiermark und ist zudem als GENUSS.Köchin für die Rezeptstrecke im GENUSS.Magazin verantwortlich.

Ingrid Fröhwein unterrichtet seit 1988 in Fachschulen für Land und Ernährungswirtschaft in der Steiermark. Krestivität in der Speisenbereitung ist ihre große Leidenschaft. Sie hat sich im Laufe ihrer Berufsjahre im besonderen auch dem Brot zugewandt und mit ihren Schülerinnen im Rahmen der Steirsichen Bauernbrotprämierung schon sehr viele Auszeichnungen bekommen.

Dieses Rezept ist aus dem Artikel "Der Duft der Heimat", GENUSS.Magazin 07/2019.