Heimische Herkunft bei Sekt immer wichtiger

Ein Artikel von Redaktion | 18.12.2019 - 16:00

In aller Munde rund um die Festtage und natürlich ganz speziell zu Silvester: Der Sekt. Der aktuelle, vom Traditionshaus Schlumberger jährlich in Auftrag gegebene Sektreport bestätigt die zunehmende Beliebtheit von Sekt und gibt spannende Einblicke in die prickelnden Vorlieben der Österreicherinnen und Österreicher.

Schaumwein trinken wir hierzulande am liebsten zu Silvester – und auch in Sachen Sekt achten wir verstärkt auf die Herkunft des Sprudels. Knapp 80 % der Befragten kaufen am liebsten heimischen Sekt. Der Geschmack ist und bleibt nach wie vor das wichtigste Kriterium bei Auswahl und Kauf. Das drittwichtigste Kaufkriterium für die Konsumentinnen und Konsumenten ist die Qualität des Produkts.

Wichtigste Einkaufsquelle ist und bleibt der Supermarkt (64 %). Doch auch Vinotheken und der Ab-Hof Verkauf gewinnen an Bedeutung. Die große Auswahl und die persönliche Beratung ist vor allem für SektkennerInnen ein wesentlicher Vorteil. Ein Fünftel der SekttrinkerInnen bevorzugt übrigens sortenreine Schaumweine. Ebenso achten rund 20 % bei der Auswahl darauf, dass das Produkt möglichst histaminarm ist. Beides zeigt, dass sich Herr und Frau Österreicher vermehrt mit dem Thema beschäftigen und Sekt zunehmend bewusster getrunken wird.

Pures Trinkvergnügen für feierliche Anlässe

Silvester ist und bleibt Anlass Nummer Eins, um Sekt zu trinken, gefolgt von besonderen Anlässen wie Geburtstage, Hochzeiten und Familienfeiern. Sekt wird aber auch immer häufiger ohne Anlass getrunken, das zeigt sich vor allem bei eher älteren Konsumenten.

Pur und unverfälscht – so genießt über die Hälfte der befragten Sekttrinkerinnen und –trinker ihren Sekt am liebsten. Ein Drittel der Befragten mischt den Sekt hingegen gerne mit Orangen- oder Fruchtsaft. Und: Sekt wird gerne verschenkt und ist und bleibt damit weiterhin das Mitbringsel Nummer Eins.

Tipps für perfekten Sektgenuss

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© pixabay.com/Dariusz Sankowski

Trinktemperatur: Die ideale Trinktemperatur von weißem Sekt liegt bei 5-7 °C, von Rosé bei 6-8 °C und von rotem Sekt bei 7-9 °C. Die Serviertemperatur sollte etwas niedriger sein. Wird Sekt allerdings zu stark gekühlt, kann sich sein Bukett nicht richtig entfalten. Außerdem ist es nicht empfehlenswert, die Gläser im Kühlschrank vorzukühlen, da dies die Entfaltung des Mousseux beeinträchtigt.

Richtiges Öffnen der Flasche: Viele lassen gerne die Korken knallen. Dabei sprudelt der Sekt zumeist heftig schäumend aus der Flasche. Möchte man allerdings kein Tröpfchen vergeuden, sollte man auf das richtige Öffnen der Flasche Wert legen – und das geht so:

Beim Öffnen der Flasche wird als erstes die Folie entfernt, welche den Verschluss bedeckt. Anschließend gilt es den Korken zu sichern, indem man ihn mit dem Daumen niederhält. Erst dann wird das Drahtkörbchen aufgedreht, aber nicht entfernt. Am besten legt man eine Stoffserviette darüber, entfernt den Sicherungsdaumen, hält den Kork und das Drahtkörbchen fest und dreht die Flasche, während der Kork mit dem Drahtkörbchen sanft herausgezogen wird.

In der letzten Phase des Öffnens lässt man die Kohlensäure durch leichten Gegendruck auf den Kork nur mit einem leichten Zischen entweichen – dadurch verhindert man ein plötzliches Entbinden der Kohlensäure und somit ein Überschäumen der Flasche. Gleichzeitig wird so auch vermieden, dass ein Kork unkontrolliert aus der Flasche schießt. Das perfekte Öffnen der Flasche sollte entgegen dem weit verbreiteten „Korkenknallen“ beinahe lautlos sein. Schließlich erfolgt durch Riechen am Korken noch eine Qualitätskontrolle vor dem Probeschluck.

Informationen unter:
www.schlumberger.at
www.oesterreichsekt.at